Kinesiologie und Wingwave Winterthur
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Neue Horizonte in der Stressbewältigung: Die Neurowissenschaften hinter der Wingwave-Methode

24/6/2023

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Die Wingwave-Methode ist ein Coaching-Verfahren, das zur Reduzierung von Stress und zur Förderung von Leistung und Kreativität entwickelt wurde. Sie kombiniert bewährte und gut erforschte psychologische Techniken mit neuen Erkenntnissen aus der Gehirnforschung. Die Methode ist besonders effektiv bei der Bearbeitung von Emotionen, Glaubenssätzen und Erinnerungen, die Stress verursachen oder die persönliche oder berufliche Leistung beeinträchtigen.
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Die Wingwave-Methode kombiniert drei Hauptkomponenten: das Bilaterale Hemisphärenstimulation (ähnlich der EMDR-Therapie), den Muskelfeedback-Test (ähnlich dem kinesiologischen Test) und das Coaching-Gespräch.

  1. Die Bilaterale Hemisphärenstimulation beinhaltet, dass der Coach mit seiner Hand vor den Augen des Klienten hin und her winkt, um eine REM-Phase (Rapid Eye Movement) zu simulieren. Diese Phase ist eine Schlafphase, in der wir normalerweise Träumen und emotionale Erlebnisse verarbeiten. Dadurch werden beide Gehirnhälften stimuliert, was zu einer verbesserten Zusammenarbeit und Kommunikation zwischen den beiden Gehirnhälften führen kann.
  2. Der Muskelfeedback-Test ist eine Technik, bei der der Klient seinen Arm streckt und der Coach versucht, diesen herunterzudrücken, während der Klient eine Aussage macht oder an ein bestimmtes Ereignis denkt. Wenn der Arm leicht nach unten geht, wird dies als ein Zeichen dafür interpretiert, dass das betreffende Thema Stress oder Unbehagen verursacht.
  3. Das Coaching-Gespräch ist ein wichtiges Element, um das Bewusstsein des Klienten zu schärfen und neue Perspektiven und Lösungen zu finden.

Was die Zusammenhänge mit modernen Ansätzen der Hirnforschung und Psychologie angeht, basiert die Wingwave-Methode auf dem Konzept der bilateralen Stimulation, das auch in Therapien wie der EMDR (Eye Movement Desensitization and Reprocessing) verwendet wird. Studien haben gezeigt, dass bilaterale Stimulation dabei helfen kann, Traumata und belastende Erinnerungen zu verarbeiten.

Darüber hinaus stützt sich die Wingwave-Methode auf Erkenntnisse aus der modernen Neurowissenschaft und Psychologie über die Art und Weise, wie unser Gehirn Informationen verarbeitet und speichert. Die Methode zielt darauf ab, die natürlichen Verarbeitungsmechanismen des Gehirns zu nutzen, um emotionale Blockaden zu lösen und neue, positive Denkweisen zu fördern
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Die Macht der 4 Schritte der Gewaltfreien Kommunikation: Klarheit, Einfühlungsvermögen, Verbindung

4/6/2023

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Kommunikation ist der Schlüssel zu unseren zwischenmenschlichen Beziehungen. Doch oft führen Missverständnisse und Konflikte zu einer Kluft zwischen uns und unseren Mitmenschen. In solchen Situationen kann die Gewaltfreie Kommunikation (GFK) eine transformative Methode sein, um Brücken zu bauen und echte Verbindungen herzustellen. Die 4 Schritte der GFK sind ein kraftvolles Werkzeug, um unsere Kommunikation zu verbessern, Konflikte zu lösen und tiefes Verständnis zu fördern.

Schritt 1: Beobachtung – Klare Wahrnehmung ohne Bewertung:
In der ersten Phase der GFK geht es darum, eine objektive Beobachtung einer Situation zu machen, ohne Wertungen oder Interpretationen hinzuzufügen. Es ist wichtig, sich auf konkrete Fakten zu konzentrieren und Verallgemeinerungen oder Schuldzuweisungen zu vermeiden. Indem wir uns auf das konzentrieren, was tatsächlich geschieht, schaffen wir eine gemeinsame Grundlage für das Gespräch.
Schritt 2: Gefühl – Ehrlicher Ausdruck von Emotionen: Im zweiten Schritt der GFK erkennen wir unsere eigenen Gefühle in Bezug auf die Situation. Dies erfordert Ehrlichkeit und Selbstreflexion. Es ist wichtig zu verstehen, dass Gefühle persönlich und subjektiv sind, und sie von Gedanken oder Interpretationen zu unterscheiden. Indem wir unsere Emotionen offen teilen, schaffen wir Raum für Verständnis und Empathie.
Schritt 3: Bedürfnis – Erkennen und Kommunizieren von Bedürfnissen: In diesem Schritt geht es darum, unsere grundlegenden Bedürfnisse zu identifizieren, die mit den Gefühlen verbunden sind. Jeder Mensch hat universelle Bedürfnisse nach Liebe, Respekt, Autonomie, Sicherheit und vielen anderen. Indem wir unsere Bedürfnisse klar kommunizieren, schaffen wir die Möglichkeit, unsere Wünsche zu erfüllen und gemeinsame Lösungen zu finden.
Schritt 4: Bitte – Konkrete Aufforderungen für gemeinsame Lösungen: Im letzten Schritt der GFK formulieren wir eine konkrete Bitte, um unsere Bedürfnisse zu erfüllen. Es ist wichtig, dass die Bitte spezifisch, positiv formuliert und realistisch ist. Dabei sollten wir auch die Bedürfnisse und Grenzen anderer berücksichtigen. Durch klare und respektvolle Bitten schaffen wir Raum für Zusammenarbeit und gegenseitiges Verständnis.


​Die 4 Schritte der Gewaltfreien Kommunikation bieten uns eine klare Struktur, um effektiv zu kommunizieren und echte Verbindungen aufzubauen. Indem wir die Beobachtung ohne Wertung praktizieren, unsere Gefühle authentisch ausdrücken, unsere Bedürfnisse erkennen und klare Bitten formulieren, können wir Konflikte lösen und eine Atmosphäre des Verständnisses schaffen. Die Gewaltfreie Kommunikation ist ein mächtiges Werkzeug,
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Mut zur Konfrontation: Konflikte konstruktiv meistern mit Gewaltfreier Kommunikation

16/5/2023

 
Bei Gewaltfreier Kommunikation geht es nicht darum, einfach nur "nett" zu sein. Es geht um weit mehr als oberflächliche Höflichkeit. Vielmehr geht es darum, unsere eigenen Gefühle und Bedürfnisse authentisch auszudrücken und gleichzeitig unser Gegenüber zu verstehen. Gewaltfreie Kommunikation ermöglicht uns, Konflikte auf eine konstruktive Art und Weise anzugehen, anstatt ihnen auszuweichen.

Oft neigen wir dazu, unsere wahren Gefühle und Bedürfnisse zu unterdrücken, um Konfrontationen oder Unannehmlichkeiten zu vermeiden. Wir passen uns an, um anderen gerecht zu werden, ohne wirklich auf unsere eigenen Bedürfnisse einzugehen. Dies kann zu Frustration, Unzufriedenheit und einem Mangel an echter Verbindung führen.

Die Gewaltfreie Kommunikation bietet uns einen alternativen Ansatz. Sie ermutigt uns, unsere eigenen Gefühle und Bedürfnisse bewusst wahrzunehmen und sie auf eine klare und respektvolle Art und Weise zu kommunizieren. Indem wir unsere authentische Stimme nutzen, können wir eine ehrliche und offene Kommunikation fördern.

Gleichzeitig geht es bei der Gewaltfreien Kommunikation auch darum, unser Gegenüber zu verstehen. Es ist wichtig, empathisch zuzuhören und sich aktiv in die Perspektive und Bedürfnisse des anderen hineinzuversetzen. Indem wir uns bemühen, den Standpunkt unseres Gegenübers zu verstehen, schaffen wir Raum für Verbindung und Kooperation.

Konflikte werden in der Gewaltfreien Kommunikation nicht gemieden, sondern aktiv angegangen. Allerdings geschieht dies auf eine konstruktive Art und Weise. Anstatt uns auf Schuldzuweisungen, Vorwürfe oder Angriffe zu konzentrieren, suchen wir nach Lösungen, die die Bedürfnisse aller Beteiligten berücksichtigen. Wir suchen nach Kompromissen, win-win-Situationen und gemeinsamen Vereinbarungen, um Konflikte aufzulösen und langfristige Harmonie zu schaffen.

Die Gewaltfreie Kommunikation ermöglicht uns, eine Atmosphäre des Respekts, der Offenheit und der Verständigung zu schaffen. Sie ermutigt uns, Verantwortung für unsere eigenen Gefühle und Bedürfnisse zu übernehmen, während wir gleichzeitig sensibel auf die Gefühle und Bedürfnisse anderer Menschen eingehen. Indem wir die Gewaltfreie Kommunikation praktizieren, können wir zu tieferen und erfüllenderen Beziehungen gelangen, in denen Konflikte konstruktiv gelöst und authentischer Ausdruck gefördert wird.

Regen für die Seele: Schenke dir Selbstempathie mit der RAIN-Methode

8/3/2023

 
Die RAIN-Methode ist eine Methode, die von Tara Brach entwickelt wurde, um Menschen zu helfen, sich selbst und ihre Emotionen besser zu verstehen. Der Name RAIN steht für Recognize, Allow, Investigate, and Nurture (Erkennen, Zulassen, Untersuchen und Nähren).
  • Die erste Stufe der RAIN-Methode ist das Erkennen (Recognize) von Gedanken, Gefühlen oder körperlichen Empfindungen, die in unserem Bewusstsein auftauchen. Hier geht es darum, achtsam zu sein und die Erfahrung anzuerkennen, ohne sie zu bewerten oder zu beurteilen. Es geht darum, die Emotionen oder Gedanken einfach zu bemerken, ohne ihnen zu erlauben, uns zu überwältigen.
  • Die zweite Stufe ist das Zulassen (Allow) dieser Erfahrung. Das bedeutet, dass wir uns erlauben, die Erfahrung zu haben, ohne sie zu verdrängen oder zu unterdrücken. Wir erlauben uns, die Erfahrung zu spüren, ohne sie zu verurteilen oder zu bewerten. Dies erfordert Selbstmitgefühl und Akzeptanz gegenüber unseren eigenen Empfindungen.
  • Die dritte Stufe ist das Untersuchen (Investigate) dieser Erfahrung. Hier geht es darum, die Erfahrung genauer zu betrachten und zu verstehen, woher sie kommt und was sie bedeutet. Wir können uns fragen, welche Gedanken, Überzeugungen oder Ereignisse zu dieser Erfahrung geführt haben. Dies erfordert eine offene und neugierige Haltung gegenüber unseren eigenen Empfindungen.
  • Die vierte Stufe ist das Nähren (Nurture) dieser Erfahrung. Hier geht es darum, uns selbst und unseren Emotionen Mitgefühl und Freundlichkeit zu schenken. Wir können uns vorstellen, wie wir uns selbst in dieser schwierigen Situation trösten und uns unterstützen können. Wir können uns selbst sagen, dass es in Ordnung ist, sich so zu fühlen, wie wir es tun, und dass wir uns selbst lieben und unterstützen, egal was passiert.
Die RAIN-Methode ist eine kraftvolle Methode, um mit schwierigen Emotionen umzugehen und uns selbst zu unterstützen. Sie erfordert Geduld, Achtsamkeit und eine offene Haltung gegenüber unseren eigenen Erfahrungen. Wenn wir diese Methode regelmäßig praktizieren, können wir lernen, uns selbst und unsere Emotionen besser zu verstehen und mit ihnen umzugehen.

Wie man die RAIN-Methode anwendet, zeige ich in diesem Video. 

Stressreaktionen verstehen mit der Polyvagaltheorie

15/2/2023

 
Die Polyvagaltheorie ist ein Konzept, das von dem US-amerikanischen Neurophysiologen Stephen Porges entwickelt wurde. Sie beschreibt, wie unser Nervensystem auf Stress und Bedrohung reagiert und wie wir uns in solchen Situationen beruhigen können.

Laut der Polyvagaltheorie gibt es drei verschiedene Zustände, die unser Nervensystem durchlaufen kann, wenn wir uns bedroht fühlen: den Kampf-Flucht-Modus, den sicheren Anschlussmodus und den immobilen Schockmodus.

Im Kampf-Flucht-Modus werden Stresshormone freigesetzt und unser Körper bereitet sich darauf vor, sich zu verteidigen oder zu flüchten. Dieser Modus wird von unserem sympathischen Nervensystem gesteuert.

Im sicheren Anschlussmodus fühlen wir uns sicher und geborgen und können uns entspannen. Dieser Modus wird von unserem parasympathischen Nervensystem gesteuert.

Im immobilen Schockmodus fühlen wir uns vollständig überwältigt und sind nicht in der Lage, uns zu bewegen oder zu reagieren. Dieser Modus wird auch von unserem parasympathischen Nervensystem gesteuert.
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Die Polyvagaltheorie erklärt also, warum wir in stressigen Situationen bestimmte Verhaltensweisen an den Tag legen und wie wir uns beruhigen und entspannen können. 

In diesem Video beschreibe ich die genauer, was in den verschiedenen Modi in unserem Körper vorgeht. 
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